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Impulse für das Wissenschaftssystem: Strategische Experimentierräume – Hochschulentwicklung braucht Flexibilität
Hinweis: Da je Universität lediglich ein Antrag eingereicht werden kann und die formale Antragstellung über die Universitätsleitung erfolgt, bitten wir darum, parallele Antragsinitiativen frühzeitig mitzuteilen. Uni Leipzig: Entsprechende Hinweise richten Sie bitte bis spätestens 31.07.2026 an das Dezernat 1 (cathleen.heil@zv.uni-leipzig.de)
Die VolkswagenStiftung fördert strategische Konzepte an Universitäten, um durch den gezielten Abbau gesetzlicher oder bürokratischer Grenzen neue Formen der länder- oder institutionenübergreifenden Kooperation zu erproben. Universitäten sind dazu aufgefordert, mit den zuständigen Ministerien in einen Dialog zu treten, um notwendige Ausnahme- und Sonderregelungen zu schaffen. Ziel der Experimentierräume ist es, neue Lösungswege zu testen, die unter bestehenden Rahmenbedingungen bisher nicht umsetzbar waren, um die strategische Handlungsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems zu stärken. Als strategische Ziele sind beispielsweise die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, die Erprobung neuer Personalkonzepte oder der Abbau von Barrieren für Transfer und Ausgründungen denkbar. Im Erfolgsfall sollen diese Freiräume als Vorbild für eine dauerhafte und systematische Anpassung von Regelsystemen dienen. Die Fördersumme beträgt dabei bis zu 500.000 Euro.
Quelle: VW/Uni Leipzig